Website im Überblick
Über U18Chan war während der Prüfung nichts zu erfahren: Keine Seite der Adresse antwortete, keine Selbstauskunft und keine Beschreibung des eigenen Angebots war abrufbar. Damit fehlt jede Grundlage für eine Darstellung aus erster Hand.
Sicher ist allein die Einordnung dieses Verzeichnisses, das den Eintrag unter Hentai-Pornoseiten führt. Diese Rubrik steht für gezeichnete und animierte Erotik – für Inhalte also, die nicht mit der Kamera aufgenommen, sondern am Rechner entworfen und in Bewegung gesetzt werden. Wer hier sucht, erwartet Figuren, Stile und erzählte Szenarien statt gefilmter Darsteller.
Auch der Name gibt eine Richtung vor, ohne sie zu belegen: Die Endung -chan ist aus Bildbrett- und Forenkultur bekannt, die Zahl 18 markiert die Altersgrenze. Ob daraus eine Bildersammlung, eine Videothek, gezeichnete Fortsetzungsgeschichten oder eine Gemeinschaft mit eigenen Uploads geworden ist, lässt sich daraus nicht ableiten.
Wie umfangreich das Angebot wäre, ob es kostenlos zugänglich ist, welche Formate vorliegen und wann die Seite entstanden ist, bleibt offen; keine dieser Angaben ließ sich überprüfen.
Wer trotzdem neugierig geworden ist, kann zunächst die Rubrik öffnen, in der der Eintrag steht, und ihn mit den übrigen Angeboten dieses Bereichs vergleichen; ein eigener Besuch der Adresse sagt mehr als jede Vermutung.


