Website im Überblick
Simply Hentai ließ sich während der Prüfung nicht aus erster Hand beschreiben: Die Adresse der Seite gab keine Auskunft, weder eine Startseite noch eine Unterseite mit eigenen Angaben war lesbar. Belastbar sind allein fremde Beschreibungen und Suchtreffer. Sie zeichnen den Umriss einer kostenlosen Quelle für erotische Mangas: Doujinshi, Anime-Pornografie und Hentai-Comics, zu der nach Angaben einer Übersichtsseite auch Videos und animierte GIFs gehören. In diesem Verzeichnis läuft der Eintrag unter Hentai-Manga-Seiten, und dieses Feld trifft den Schwerpunkt genauer als jede Vermutung über den aktuellen Umfang.
Die Trefferlisten nennen zudem mehr als 3.600 Serien, rund 378.000 Manga-Galerien und über 61.000 englischsprachige Ausgaben, die sich frei online lesen lassen sollen. Diese Zahlen stammen aus Suchtreffern und nicht von der Seite selbst; ob sie noch gelten, konnte nicht überprüft werden. Deutlich wird daran vor allem eines: Der Kern des Angebots liegt im Lesestoff, nicht in einzelnen Clips.
Ungeklärt bleibt alles, was nur die eigenen Seiten belegen könnten – Umfang und Pflege des Katalogs, Sprachen, Zugangsregeln, Konten, Werbung oder eine mögliche Bezahlstufe. Auch ein Gründungs- oder Registrierungsdatum ist den Notizen nicht zu entnehmen. Wer sich dennoch ein Bild machen möchte, sollte mit den Manga-Reihen beginnen, die in den Trefferlisten am häufigsten auftauchen; dort liegt nach allem, was dokumentiert ist, das eigentliche Zentrum der Sammlung.
