Website im Überblick
Ohne Filter mit einer KI-Freundin chatten und sie zugleich selbst gestalten – auf der eigenen Startseite verbindet PromptChan beides zu einem Angebot. Der Titel nennt Chat, Video und Bilder in einem Zug, die Kurzbeschreibung verspricht Unterhaltungen ohne Einschränkung, eigene Charaktere sowie KI-generierte Bilder und Videos. In diesem Verzeichnis läuft der Dienst unter KI-Pornoseiten, und das deckt sich mit dem, was die Seite über sich selbst sagt.
Der Schwerpunkt liegt auf dem Entwerfen. Die Startseite führt das Erstellen eigener KI-Mädchen, das Nachbilden vorhandener Kunst und die freie Wahl des Stils als eigene Möglichkeiten auf; die Begleiterin entsteht damit nicht nur als Auswahl aus einer fertigen Liste, sondern nach den Vorstellungen des Nutzers. Die Stilpalette, die auf der Seite selbst steht, ist bemerkenswert breit: Real, Hyperreal, Anime, Hyperanime, K-Pop, Fur und Furtoon finden sich dort neben Cinematic XL, Hardcore XL, Max XL+ und Illustration XL+. Das Spektrum reicht von weichgezeichneter Fantasie bis zu ausdrücklich expliziten Motiven – dieselbe Figur lässt sich in sehr unterschiedlichen Richtungen zeigen.
Dazu kommt die zweite Hälfte des Versprechens: der Chat. Ohne Filter, ohne thematische Bremse, mit Figuren, die man selbst angelegt hat oder aus einer großen Zahl fremder Profile kennenlernt. Die Seite spricht von endlosen Profilen, die sich erkunden lassen, und von Begleiterinnen, die nach eigenen Wünschen geformt werden. Wer vor allem reden will, findet hier seinen Teil; wer mehr sucht, bekommt Bilder und Videos dazu, wobei die Grenze zwischen Unterhaltung und erotischem Material fließend bleibt.
Was daraus entsteht, zeigt die Plattform offen: Nach eigener Angabe sind mehr als 20 Millionen Bilder und Videos von KI-Freundinnen zusammengekommen, die die Community erzeugt hat. Gefüllt wird diese Sammlung von den Nutzern selbst und nicht von einem einzelnen Anbieter. Sie ist damit der beste Maßstab dafür, wie weit die Stilvielfalt in der Praxis trägt, denn dort treffen Arbeiten aus allen genannten Richtungen aufeinander.
Wer die Stilvielfalt einschätzen will, findet in der öffentlichen Sammlung die dichteste Antwort: Sie zeigt ohne Umweg, welche Figuren und welche Bildsprache hier üblich sind. Orientierung geben die Stilrichtungen, die die Seite selbst auflistet – Hardcore XL für das explizite Ende, Real und Hyperreal für die fotonahen Varianten, dazwischen Anime, K-Pop und Furtoon für Motive, die klar als Fantasie erkennbar bleiben.