Website im Überblick
PornMD tritt als Suchdienst für Pornovideos an: Die Abfrage läuft nach den dokumentierten Angaben nicht über eine eigene Videobibliothek, sondern über zahlreiche Anbieterseiten gleichzeitig. Schlagwörter, Darstellerinnen und aktuelle Trends sollen sich damit in einem Durchgang durchsuchen lassen, die Treffer stammen nach eigener Darstellung von vertrauenswürdigen Quellen und werden kostenlos zugänglich gemacht, teils als vollständige Szenen.
Dazu treten eigene Übersichten: eine alphabetische Kategorienliste, eine Rubrik für neue Videos und eine gesonderte Einstellung für schwule Inhalte. Das Verzeichnis führt den Dienst unter den Porno-Suchdiensten, und das trifft den Kern: gebündelte Fremdinhalte statt eigener Produktionen.
Belastbar ist davon allerdings nur der Teil, der sich in Suchtreffern und fremden Beschreibungen wiederfindet. Keine Seite der offiziellen Adresse ließ sich während der Prüfung öffnen, weder eine Startseite noch eine Kategorienübersicht noch eine Unterseite mit eigenen Angaben. Wie viele Quellen tatsächlich eingebunden sind, ob die Suche Filter kennt und was der Zugang kostet, bleibt daher offen.
Die Kategorienliste von A bis Z dürfte der beste Ausgangspunkt sein, um den Umfang des Dienstes einzuschätzen – sie verrät am ehesten, welche Themen überhaupt abgedeckt werden.
