Website im Überblick
Kostenlose Hardcore-Pornos in voller Länge und rund um die Uhr abrufbar – mit diesem Versprechen tritt Pornhub auf seinen eigenen Seiten an. Die deutschsprachige Startseite beschreibt sich selbst als Zuhause der besten gratis Pornovideos mit den heißesten Stars und sagt Besuchern Szenen in voller Länge von den Studios zu, die sie ohnehin suchen. Das eigene Angebot führt die Plattform unter dem Label Kostenlose Pornovideos, und dieses Etikett trifft den Kern: Im Mittelpunkt steht der freie Zugang zu einer breit aufgestellten Auswahl, nicht ein Archiv, das sich erst nach dem Bezahlen öffnet. Wer ohne Abo vorbeischaut, bekommt also bereits eine vollwertige Portion dessen, wofür der Name steht.
Auf einer eigenen Produktseite fällt die Selbstdarstellung noch eine Spur selbstbewusster aus: Dort ist vom größten XXX Porno-Tube der Welt die Rede, und dieser Anspruch beschreibt den Charakter des Angebots recht genau. Zu sehen bekommt man keine handverlesene Sammlung einzelner Szenen, sondern ein fortlaufendes Programm, das sich in vier große Richtungen gliedert – hetero, schwul, sapphisch und trans. Diese vier stehen gleichwertig nebeneinander, und alles Weitere baut darauf auf: Empfehlungen, kurze Clips und Shorties für den schnellen Moment, dazu eine Rubrik mit den heißesten Videos aus Japan. Wer sich einen Überblick verschaffen will, findet hier also weniger einen roten Faden als ein sehr breites Feld, das sich nach Stimmung und Vorliebe aufschlagen lässt.
Die Namen hinter den Szenen spielen eine ebenso große Rolle wie die Rubriken. Verifizierte Pornostars, Top-Trend-Pornostars und verifizierte Amateure haben jeweils eigene Bereiche, daneben stehen die Kanäle, über die Studios und einzelne Darsteller ihre Arbeit bündeln. Unter den Top-Kategorien tauchen Klassiker wie Lesbisch und MILF auf, ergänzt um Altersgruppen wie 18 bis 25 Jahre sowie um eine Rubrik, die als beliebt bei Frauen ausgewiesen ist. Das zeigt, wie hier sortiert wird: nicht nur nach Darstellerinnen und Darstellern, sondern ebenso nach Vorlieben, Konstellationen und Publikum. Für alle, die gezielt nach einem Genre oder einem Gesicht suchen, ist damit reichlich Anknüpfungspunkt vorhanden.
Der kostenlose Teil ist die eine Seite, die andere heißt Premium. Werbefreies Schauen, exklusive Szenen, die ausschließlich dort laufen, und Videos in 1080p sind laut den eigenen Hinweisen an den Bezahlzugang gebunden. Für den Einstieg wirbt die Seite mit einer Woche gratis: Wer upgradet oder sich anmeldet, erhält nach eigener Darstellung sieben Tage kostenlosen Premium-Zutritt. Der Unterschied liegt damit weniger im Zugang als in der Auswahl: Was exklusiv ist, bleibt Premium vorbehalten, alles andere steht offen. Das ist der klassische Weg eines großen Tubes – der größte Teil bleibt frei, die begehrteren Stücke liegen hinter der Schranke, und wer mehr will, muss sich nicht sofort festlegen.
Auch sprachlich ist das Angebot weit aufgestellt: Deutsch ist nur eine von zahlreichen Varianten, zwischen denen sich umschalten lässt, von Englisch und Französisch über Spanisch und Portugiesisch bis zu Japanisch. Dazu kommen Fassungen für Bulgarisch, Kroatisch, Tschechisch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Griechisch, Ungarisch, Italienisch, Polnisch, Rumänisch, Schwedisch, Russisch, Arabisch und Filipino – eine Reichweite, die weit über den deutschsprachigen Raum hinausgeht. Wer eine dieser Fassungen wählt, bekommt Überschriften und Kategorien in der gewählten Sprache. Inhaltlich bleibt der Ton derselbe: direkte, unverblümte Bezeichnungen, klar benannte Genres, keine Andeutungen. Das ist der Reiz dieses Ansatzes – man weiß vorher, worauf man sich einlässt, und muss sich durch keine weichen Umschreibungen arbeiten.
Am sinnvollsten beginnt man mit den empfohlenen Porno-Videos, weil sie einen Querschnitt dessen zeigen, was gerade im Umlauf ist; von dort führt der Weg über die Top-Kategorien wie Lesbisch, MILF oder 18 bis 25 Jahre direkt in die Richtung, die man ohnehin im Kopf hat. Wer lieber einer Person folgt als einem Genre, startet bei den Kanälen der verifizierten Pornostars oder der Amateure und bleibt dort hängen – ein Abo braucht es dafür nicht.