Erotikgeschichten

MCStories

MCStories ist ein Archiv für erotische Mind-Control-Geschichten, die im Originalwortlaut für ein erwachsenes Publikum bereitstehen.

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Ein Archiv für erotische Mind-Control-Geschichten, nichts anderes kündigt der Titel dieser Seite an, und der Name des Betreibers steht gleich daneben: Simon bar Sinister. MCStories sammelt Erzähltexte für ein erwachsenes Publikum, keine Videos, keine Bilder, keine Profile. Der englische Seitentitel benennt das Genre im Klartext, die eigene Überschrift wiederholt ihn, und damit ist vor dem ersten Satz einer Geschichte klar, worum es hier geht: um Fantasien von Kontrolle, Fremdsteuerung und dem Verlust des eigenen Willens. Dass eine solche Sammlung ausgerechnet in einem Verzeichnis für Erwachsenenangebote unter Erotikgeschichten läuft, passt zu ihrem Zuschnitt.

Die Startseite stellt dem Archiv drei Hinweise voran. Der erste richtet sich an Volljährige und sagt unverblümt, was die Texte enthalten: explizite Beschreibungen sexueller Situationen und eine derbe, direkte Sprache. Minderjährige gehören ausdrücklich nicht zum Adressatenkreis. Das ist kein formaler Vermerk am Rand, sondern der Ton, in dem die Seite auftritt – offen, ungeschminkt, ohne Absicherung nach allen Seiten. Wer erotische Literatur sucht, die sich nicht hinter Andeutungen versteckt, weiß nach diesen drei Sätzen, woran er ist.

Der zweite Hinweis ist der aufschlussreichste. Er verortet alles Erzählte ausdrücklich in der Fantasie: Die beschriebenen Situationen seien bestenfalls unmöglich, schlimmstenfalls im wirklichen Leben höchst unmoralisch. Wer dergleichen tatsächlich ausprobieren wolle, solle psychologische Hilfe suchen oder sich ein Leben zulegen. Diese Sätze gehören zum Charakter der Sammlung. Sie nehmen das Motiv ernst, grenzen es hart von der Realität ab und machen unmissverständlich deutlich, dass hier Fiktion steht und nichts anderes. Genau diese Klarheit unterscheidet das Archiv von Angeboten, die ihr Thema bloß als Reizwort führen.

Ein dritter Hinweis betrifft die Geschichten selbst und versichert, dass sie mit ihrem Originaltext erhalten bleiben. Der Anspruch ist damit eher Bewahrung als Bearbeitung: Die Sammlung tritt nicht als Redaktion auf, die glättet oder umschreibt, sondern als Ort, an dem erotische Erzählungen in ihrer überlieferten Form stehen. Für Leserinnen und Leser, die genau das schätzen – den ungefilterten Text, die Handschrift der Verfasser, keine nachträglich entschärfte Fassung – ist das ein starkes Argument. Angaben zu Umfang, Zugang oder Kosten lassen sich der Startseite nicht entnehmen; belastbar sind zunächst nur die Hinweise, die das Archiv über sich selbst gibt.

Der Kern des Titels ist zugleich der beste Einstieg: Mind Control als erotisches Motiv, um das sich hier alles dreht. Wer bei diesem Faden beginnt und die drei Hinweise als Teil des Tons liest, merkt schnell, dass MCStories seine Fantasie nicht ausschmückt, sondern ernst nimmt – und dass genau darin der Reiz einer Geschichtensammlung liegt, die sich ihres Themas sicher ist.