Promi-Pornoseiten

Celeb Jihad

Celeb Jihad bündelt Nacktszenen und Aufnahmen von Prominenten aus Film und Fernsehen, ergänzt um Bereiche für Live-Sex und KI-Sex.

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Website im Überblick

Was wie eine Provokation im Titel klingt, ist bei Celeb Jihad erklärte Absicht: Die Seite überschreibt ihren Auftritt mit „Explosive Celebrity Nudes“ und beschreibt ihr Angebot als nackte Promi-Fotos und -Videos, die täglich nachgeliefert werden – in der eigenen Kurzfassung präsentiert von „islamischen Extremisten“. Dieser Ton ist keine Randnotiz, sondern die Marke. Das Verzeichnis führt die Seite unter Promi-Pornoseiten, und das trifft den Kern: bekannte Gesichter, Szenen und Aufnahmen, die sonst zwischen Abspann und Archiv verschwinden. Statt Andeutungen bekommt man das Material selbst – Nacktszenen, Ausschnitte und Zusammenstellungen, jeweils unter dem Namen der Person geführt, um die es geht.

Der Fundus speist sich vor allem aus Film- und Serienmaterial. Auf der Startseite stehen Ausschnitte wie eine Nacktszene der italienischen Schauspielerin Giulia Elettra Gorietti aus der Serie „Suburra“, die laut eigener Ankündigung in Ultra-HD aufbereitet wurde, oder Szenen von Jennifer Love Hewitt aus „Heartbreakers“, die als 4K-Remaster wieder auftauchen. Robin Sherwood in „Death Wish II“ und Chelsey Reist in „12 Rounds: Reloaded“ sind ebenfalls in dieser aufbereiteten Fassung vertreten, Renata Vaca mit Ausschnitten aus „Lovesick“. Dazu kommen gelöschte Szenen, die neu zusammengestellt wurden – Mila Kunis’ „Nude Deleted Scenes“ gehören dazu – sowie Zusammenstellungen ohne Filmbezug, etwa eine Twerking-Kompilation in 4K oder Cosplay-Aufnahmen. Die Auswahl springt zwischen Fernsehen und Kino, zwischen Komödie und Action, und zu jedem Beitrag gehört eine kurze Ankündigung, die Herkunft und Aufbereitung benennt.

Geordnet wird das nicht chronologisch, sondern nach Namen und Thema. Ein Register von A bis Z sammelt die geführten Prominenten, daneben stehen eigene Bereiche für Live-Sex und für KI-Sex. Die Rubriken tragen sprechende Namen: Nude Celebs steht für das Archiv, Live Sex und AI Sex für die beiden anderen Schienen. Das Spektrum reicht damit über das Archivmaterial hinaus bis zu Live-Auftritten und generierten Motiven, während der Kern derselbe bleibt: bekannte Namen, Szenen aus Produktionen, aufbereitetes Material. Wer nach einer bestimmten Darstellerin sucht, hat in der alphabetischen Liste den direkteren Weg; wer lieber bei Live-Sex oder KI-Sex vorbeischaut, wird dort fündig.

Die About-Seite gibt den Ton vor, den die übrigen Seiten nur andeuten. Statt eines trockenen Impressums steht dort die Aufforderung, den Disclaimer zu lesen, bevor man sich beschwere, dazu die Einladung, den eigenen Humor zu melden, falls er nicht gefalle – um dann darüber zu lachen. Rückmeldungen nimmt die Seite über eine angegebene Kontaktadresse entgegen. Ergänzt wird das durch die fortlaufend erzählte Geschichte einer erfundenen Figur, die als Rahmen für den ganzen Auftritt dient. Die Überzeichnung ist gewollt: Satire gehört hier zum Programm, nicht zu den Betriebsunfällen.

Vor den Inhalten steht eine Altersabfrage. Wer eintritt, bestätigt damit, volljährig zu sein oder das Erwachsenenalter der eigenen Gerichtsbarkeit erreicht zu haben, und stimmt zugleich dem Ansehen von Nacktheit und gelegentlich expliziten Szenen zu. Damit ist die Zuordnung klar: Erwachsenenmaterial ist hier der Zweck, nicht der Nebeneffekt. Eine belastbare Angabe zu Preisen oder zu einem Zugangsmodell ließ sich den gelesenen Seiten dagegen nicht entnehmen; ob es kostenpflichtige Bereiche gibt oder alles frei zugänglich ist, bleibt offen.

Reizvoll ist die Mischung aus Material, das aus Produktionen stammt und dort oft nur wenige Sekunden dauert, und einer Aufbereitung, die daraus ein eigenes Stück macht. Viele der geführten Szenen stammen aus älteren Produktionen und wurden für die Seite neu aufbereitet. Gelöschte Szenen, hochskaliertes Filmmaterial, Zusammenstellungen einzelner Momente: Solche Fundstücke tragen das Versprechen einer täglichen Ergänzung überhaupt. Dazu kommt, dass die Ankündigungen Serie oder Film meist gleich mitliefern, sodass die Herkunft einer Szene nicht im Dunkeln bleibt. Wer Schauspielerinnen jenseits des roten Teppichs sehen will, bekommt genau dieses Material – und nicht die Zusammenfassung davon.

Ein Name, den man ohnehin im Kopf hat, führt über das A-Z-Register direkt zu den passenden Szenen; wer sich lieber treiben lassen möchte, beginnt bei den zuletzt ergänzten Remastern, gelöschten Szenen und Kompilationen.