Website im Überblick
Die eigene Selbstauskunft nennt CamSter ein Webcam Model Directory – gemeint ist eine Datenbank aller Live-Models, die dort auftreten. Im Mittelpunkt stehen also die Performerinnen und Performer, nicht ein anonymer Fundus aus Zusammenschnitten. Frauen-, Männer- und Trans-Cams bilden eigene Bereiche, dazu kommen Promo-Aktionen und mehrere Bestenlisten. In diesem Verzeichnis läuft der Eintrag unter Live-Sexcam-Seiten, was den Charakter des Angebots gut trifft.
Die Top Webcam Performers bündeln die Models, die aktuell im Vordergrund stehen. Dazu kommen Ranglisten, die über den laufenden Betrieb hinausgehen: eine Liste der Top 100 Videos und eine getrennte Bestenliste der VOD-Performer. Die Spannweite der Live-Auftritte reicht von Amateur-Shows bis zu Auftritten bekannter Adult-Stars. Die Ranglisten verraten nebenbei, welche Models und welche Clips gerade Zuspruch finden. Damit ist das Angebot nicht nur ein Fenster in laufende Shows, sondern sammelt auch aufgezeichnete Szenen, die sich unabhängig vom Sendebetrieb ansehen lassen.
Die thematische Breite fällt auf. Die Kategorien reichen von Amateur und College Girls über Anal, Ass Worship und Blowjobs bis zu Bondage, Butt Plug und Ball Gag. Daneben stehen Körpermerkmale wie Big Boobs, Big Ass oder BBW, Herkunftsbezeichnungen wie Asian Girls, Brazilian oder Arabian und Nischen wie Alternative Girls oder Adult Star. Einzelne Rubriken weisen zusätzlich aus, wie viele Models dort neu hinzugekommen sind, sodass frisches Material nicht zwischen älteren Einträgen untergeht. Allein die Länge dieser Liste deutet an, wie unterschiedlich die Interessen sind, die hier bedient werden. Die Schlagworte benennen die Vorlieben direkt, statt sie hinter Sammelbegriffen zu verstecken.
Live-Cams und Videobereich stehen nebeneinander und bedienen zwei verschiedene Bedürfnisse: den laufenden Auftritt eines Models, das man in Echtzeit verfolgt, und die fertige Szene, die man sich davon unabhängig ansieht. Trendende Clips und ein eigener Promo-Bereich ergänzen das Ganze. Der Videobereich ist damit kein Anhängsel, sondern eine zweite Säule des Angebots.
Was die Nutzung kostet, lässt sich aus dem, was die Seite selbst zeigt, nicht ableiten. Ein Feld für einen Standardpreis ist vorhanden, ein Betrag dazu nicht. Ob die Seite kostenlos nutzbar ist oder ob für bestimmte Angebote bezahlt werden muss, lässt sich daraus nicht schließen.
Einen ersten Überblick bekommt man am ehesten über die Top Webcam Performers, weil dort sichtbar wird, welche Art von Shows das Verzeichnis trägt. Wer lieber gezielt sucht, beginnt bei einer Kategorie wie Amateur oder Bondage und arbeitet sich von dort aus weiter.



